2020-01-06: Zum Tod von Guntram Schneider

Ehemaliger Arbeitsminister Schneider gestorben - Foto: R. SondermannAm Wochenende erreichte uns die Nachricht vom Tod des ehemaligen Arbeits- und Integrationsministers von Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider. Der ehemalige DGB-Landesvorsitzende war Zeit seines Lebens "ein Gewerkschafter mit Verstand, Tatkraft und viel Herz, der sich mit vollem Einsatz für die Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft starkmachte", so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Auch der Aidshilfe NRW begegnete der Minister mit großer Aufmerksamkeit und Empathie. Im Mai 2013 traf er zu einem Meinungsaustausch mit dem Landesvorstand zusammen, bei dem es vorrangig um die Situation von Menschen mit HIV in der Arbeitswelt ging. Anschließend besuchte er das Projekt HIVISSIMO der Aidshilfe Köln. Gemeinsam mit Gesundheitsministerin Barbara Steffens und ThyssenKrupp-Vorstand Oliver Burkhard stellte er im März 2014 vor der Presse klar: "Menschen mit HIV können heute im Prinzip jeden Beruf ausüben, im Berufsalltag besteht keine Ansteckungsgefahr." 

Arbeitsminister Guntram Schneider besucht die aidshilfe NRW, Mai 2013

Arne Kayser, Landesvorsitzender der Aidshilfe NRW: "Die Aidshilfe NRW gedenkt einem engagierten Politiker, der mit Herzblut für die Anliegen derer stritt und eintrat, die am Rande der Gesellschaft leben. Guntram Schneider hat Anteil daran, dass HIV und Aids als Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und die Aidshilfe NRW im politischen Umfeld auf offene Ohren stößt. Wir danken ihm und sprechen seinen Angehörigen unsere Anteilnahme aus."

 

Arbeitsminister Schneider: Menschen mit HIV können heute jeden Beruf ausüben, März 2013

Minister Guntram Schneider am Welt-Aids-Tag 2014

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