2019-10-30: Kuratoriumssitzung der Aidshilfe NRW 

Kuratoriumssitzung der Aidshilfe NRWGestern tagte im Düsseldorfer Landtag das Kuratorium der Aidshilfe NRW. Hierzu konnten Landesvorsitzender Arne Kayser und Landesgeschäftsführer Patrik Maas auch vier neue Mitglieder des Gremiums willkommen heißen. Zuvor teilte Kayser mit, dass drei bisherige Mitglieder aus dem Kuratorium ausgeschieden seien.

Christiane Friedrich, ehemalige Staatssekretärin im Umweltministerium und davor Landesgeschäftsführerin der Aidshilfe NRW, initiierte 2007 gemeinsam mit dem damaligen stellvertretenden Landesvorsitzenden Klaus-Peter Schäfer die Gründung des Kuratoriums. Nachdem sie einige Jahre Kuratoriumsvorsitzende war, hatte sie schon vor längerer Zeit um Entpflichtung gebeten, da sie ihren Lebensmittelpunkt nach Hessen verlegt hat und ist kaum noch in NRW präsent ist. 

Joe Bausch-Hölterhoff, ebenfalls seit Beginn des Kuratoriums mit dabei, kämpfte mit der Aidshilfe NRW für eine bessere Drogenpolitik im Land, insbesondere auch für eine bessere gesundheitliche Versorgung von Drogen gebrauchenden Menschen in Haft. Nach seiner Pensionierung als JVA-Arzt in Werl hat er seine Aufgabenschwerpunkte neu geordnet.

Aslı Sevindim, die uns in den vergangenen Jahren mehrfach durch die Moderation von Podiumsrunden anlässlich unseres Jahresempfangs unterstützt und zuletzt eine vielfach beachtete Laudatio auf den diesjährigen Träger der Kompassnadel des Schwulen Netzwerks NRW anlässlich unseres gemeinsamen CSD-Empfangs im Kölner Gürzenich gehalten hat, verlässt ebenfalls das Kuratorium. Mit ihrer neuen Tätigkeit im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ist dies nicht mehr zu vereinbaren.

Allen dreien dankte Arne Kayser im Namen des Verbands und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass der zum Teil enge Kontakt zur Aidshilfe NRW auch zukünftig nicht abbrechen möge. Weiterhin gehören dem Kuratorium an Pit Clausen, Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld, Rudolf Henke MdB, Präsident der Ärztekammer Nordrhein und Vorsitzender des Marburger Bundes, Arndt Klocke MdL, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Düsseldorfer Landtag, Prof. Dr. Elisabeth Pott, Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und Elke Slawski-Haun, ehemalige Referatsleiterin im Gesundheitsministerium NRW. Alle fünf konnten an der Sitzung nicht teilnehmen.

Anwesend waren Christian Stratmann, Theaterunternehmer und Ehrenbürger des Ruhrgebiets aus Essen, Prof. Dr. Michael Stricker, Professor für Sozialmanagement an der Fachhochschule Bielefeld und Präsident des Arbeiter Samariter Bunds NRW sowie Claus Vinçon, Schauspieler und Kommunalpolitiker aus Köln, die auch weiterhin im Kuratorium mitarbeiten.

Als neue Mitglieder des Kuratoriums begrüßte Arne Kayser Dr. Kristel Degener, seit einem guten Jahr neue Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung, Prof. Dr. Daniel Deimel, Professor für Soziale Arbeit (Klinische Sozialarbeit) an der KatHO Aachen, auf dessen Expertise zu Drogen gebrauchenden Menschen die Aidshilfe NRW schon mehrfach zurückgreifen konnte, Jascha Habeck, Journalist und Moderator, bekannt durch die Moderation des WDR 2-Mittagsmagazins, und Rainer Matheisen MdL, Mitglied der FDP-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen. 

Während der Sitzung teilten sich die anwesenden Kuratoriumsmitglieder über Themen wie „n=n“, die Einführung der PrEP oder die Auswirkungen des Prostituiertenschutzgesetzes aus. 

Die Mitglieder des Kuratoriums beraten den Vorstand und unterstützen die Verbandsarbeit der Aidshilfe NRW. Mit ihrem Engagement setzen sie ein Zeichen für die Solidarität mit den Menschen mit HIV und Aids und machen darauf aufmerksam, wie notwendig die Unterstützung der Aidshilfearbeit durch die Bevölkerung ist.

 

Daniel Deimel ins Kuratorium der Aidshilfe NRW berufen

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