2018-05-17: International Day against Homophobia, Biphobia and Transphobia

International Day against Homophobia, Biphobia and TransphobiaNur wenige Jahre seit seiner Entstehung beteiligen sich heute Menschen in mindestens 68 deutschen Städten an Aktionen zum Internationalen Tag gegen Homophobie, ein erneuter Rekord. Der Tag war 2005 vom französischen Aktivisten Louis-Georges Tin ins Leben gerufen worden und umfasst inzwischen in den meisten Städten auch den Kampf gegen Transphobie, in manchen Städten trägt er auch Bi- und/oder Interphobie in seinem Namen und entsprechenden Abkürzungen.

Der jährlich am 17. Mai begangene IDAHOBIT, der sich zum zweitwichtigsten Tag queerer Sichtbarkeit nach dem CSD entwickelt hat, erinnert nicht an den Paragrafen 175, mit dem in Deutschland schwule Männer strafrechtlich verfolgt wurden, sondern an jenen Mai-Tag im Jahr 1990, als die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der Krankheiten gestrichen hat.

Das offene Konzept des Tages ließ unterem die Aktionsform eines Rainbow-Flashmobs wachsen – der niedrigschwellige Protest, bei dem oft bunte Ballons in die Luft gelassen werden, ist auch in repressiveren Ländern möglich. So gibt es jährlich entsprechende Bilder von Aktionen in Russland, China oder Uganda – in Beirut wurde gerade eine CSD-Woche anlässlich des IDAHOT abgesagt, nachdem der Veranstalter und weitere Aktivisten festgenommen und unter Druck gesetzt wurden.

In Nordrhein-Westfalen finden heute im Laufe des Tages Veranstaltungen und Kundgebungen in Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gütersloh, Köln, Marl und Wuppertal statt.




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