2016-06-13: Die Aidshilfe NRW zu den tragischen Ereignissen von Orlando

Trauer um die Opfer von OrlandoZu den tragischen Ereignissen von Orlando, dem Attetat auf den Gay-Club "Pulse", nimmt die Aidshilfe NRW wie folgt Stellung:

"Dies war ein feiger Angriff auf die LGBTTI*-Community", erklärte Reinhard Klenke, stellvertretender Landesgeschäftsführer der Aidshilfe NRW und Landeskoordinator von Herzenslust. Anders als in Paris, wo es jede und jeden hätte treffen können, Muslime, Christen, Juden oder Atheisten, Heteros, Schwule oder Lesben, Musikfans oder Partypeople, trifft dies auf Orlando so nicht zu. "Das war ein Angriff ganz explizit und speziell auf unsere Lebensweise, ein Angriff auf die Gemeinschaft der Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen, der LGBTTI*-Community von Florida", sagte Klenke.

"Wir trauern mit den Hinterbliebenen und Angehörigen der Opfer, hoffen mit den Verletzten und fordern die politisch Verantwortlichen auf, Konsequenzen daraus zu ziehen. Abgesehen von den für Deutsche nicht nachvollziehbaren liberalen Waffengesetzen in den USA, die man überdenken muss, darf in der Aufklärungs- und Antidiskriminierungsarbeit nicht nachgelassen werden. Dort wie hier in Deutschland. Zeigen wir Flagge, stehen wir ein für unsere Rechte und kämpfen wir für die Akzeptanz aller Lebensentwürfe, für Respekt und ein friedliches Miteinander", so Reinhard Klenke. "Gerade die vor uns liegende CSD-Saison wird Gelegenheit bieten, für eine offene und freie Gesellschaft ohne Restriktionen und Vorurteile zu demonstrieren."

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