2016-05-17: Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie

IDAHOTAm 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus der Liste der Krankheiten. Daran erinnert der IDAHOT, der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie.

Das offene Konzept des Tages bietet die Möglichkeit zu niedrigschwelligen Angeboten wie einem RainbowFlash, also dem Steigenlassen von Luftballons, die gerade auch in repressiveren Ländern möglich sind – und von Russland über China bis Uganda auch genutzt werden.

Auch in Deutschland wird es in diesem Jahr in über 50 großen und kleinen Städten RainbowFlashs, Kundgebungen, Infostände und weitere Veranstaltungen geben. In NRW wird der IDAHOT in Aachen, Bonn, Dortmund, Essen, Gütersloh, Hagen, Köln, Mönchengladbach, Münster, Siegburg, Siegen und Wuppertal begangen.

Homo- und transphobe Parolen werden bei uns in Deutschland immer lauter, vergleichbar den rassistischen Stimmen. Das vergiftet zunehmend unser gesellschaftliches Zusammenleben. Dagegen muss die Zivilgesellschaft wie die Politik aufbegehren. Jeder Form von Menschenfeindlichkeit und Hetze muss entschieden entgegengetreten werden.

Die Deutsche AIDS-Hilfe stellt fest, dass Diskriminierung der Gesundheit schwuler und bisexueller Männer schadet und ihr Risiko erhöht, sich mit HIV zu infizieren und an Aids zu erkranken. Dies geht aus der Studie “Schwule Männer und HIV/Aids” (SMHA) hervor, für die der Sozialwissenschaftler Jochen Drewes und der Psychologe Martin Kruspe knapp 17.000 Männer befragt haben. Die Deutsche AIDS-Hilfe hat die Ergebnisse dieses von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geförderten Forschungsprojektes heute anlässlich des IDAHOT veröffentlicht.

Die Meldung der Deutschen AIDS-Hilfe finden Sie unter aidshilfe.de.

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