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2016-04-07: Bundesregierung verabschiedet neue HIV-, Hepatitis B/C- und STI-Strategie

Bedarfsorientiert, integriert und sektorübergreifend – unter diese Leitgedanken hat die Bundesrgierung ihre „Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen“ gestellt. Das von den Bundesministerien für Gesundheit sowie Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vorgelegte Papier, das an die HIV/AIDS-Bekämpfungsstrategie der Bundesregierung von 2005 anknüpft, wurde am 6. April 2016 vom Bundeskabinett verabschiedet. Die Regierung will damit auch dazu beitragen, dass die in der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ festgeschriebenen UN-Entwicklungsziele erfüllt werden können. Sie sehen unter anderem vor, die Aids-Epidemie bis 2030 zu beenden.

Die Früherkennung und Behandlung von HIV soll gestärkt und HIV verstärkt im Zusammenhang mit anderen sexuell und durch Blut übertragbaren Infektionskrankheiten betrachtet werden. Im Mittelpunkt der Strategie steht dabei, Wissen zu vermitteln und Kompetenzen zu erweitern. Zudem soll die Akzeptanz verschiedener sexueller Orientierungen und unterschiedlicher Lebensstile sowie die Kommunikation über Sexualität und sexuell übertragbare Infektionen gefördert werden. Um diese Ziele zu erreichen, seien Bund, Länder, öffentlicher Gesundheitsdienst, freie Träger, Selbsthilfe, Ärzteschaft und Pflegekräfte, aber auch die Bereiche Justiz, Bildung und Arbeit zur Zusammenarbeit aufgerufen.

Das Strategiepapier der Bundesregierung, das eine koordinierte Bekämpfung von HiV und anderen STIs vorsieht finden Sie hier (PDF-Datei).

Die gemeinsame Presseerklärung des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeroums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vom 6. April 2016 finden Sie hier (PDF-Datei).