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2013-07-26: Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli

Hepatitis C - (C) obs / MSD SHARPE & DOHMEADie Infektion mit Hepatitisviren ist eine weit verbreitete, aber unterschätzte Erkrankung. Allein in Deutschland sind etwa eine Million Menschen davon betroffen – viele ohne es zu wissen. Nur wenige, bei denen eine Hepatitiserkrankung diagnostiziert wurde, erhalten eine angemessene Behandlung, obwohl Therapien möglich sind. Zum Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli hat ein Bündnis aus Medizin-, Betroffenenverbänden und weiteren Institutionen erstmals eine gemeinsame Strategie für mehr Aufklärung über Hepatitis-Erkrankungen und deren Behandlung erarbeitet.

Unter Beteiligung der Deutschen AIDS-Hilfe wurde der "Aktionsplan für eine nationale Strategie gegen Virushepatitis" am 23. Juli in Berlin vorgestellt und soll der Bundesregierung vorgelegt werden. Der Aktionsplan will insgesamt das Bewusstsein für Virushepatitis und ihre Übertragungswege steigern. Dabei sind für unterschiedliche Zielgruppen unterschiedliche Maßnahmen geplant. Mehr dazu lesen Sie unter aidshilfe.de.

Die Deutsche AIDS-Hilfe konnte auch die deutsche Übersetzung eines weltweiten Aufrufes zur Teilhabe an der medizinischen Versorgung bei Hepatitis C durchsetzen. Es geht um eine Petition an die WHO. Denn selbst wo der Zugang zur HCV-Behandlung grundsätzlich besteht, wird er Drogengebraucherinnen und Drogengebrauchern meistens verweigert. Lediglich 2 bis 4 Prozent aus dieser Bevölkerungsgruppe mit Hepatitis C werden behandelt. In der Petition wird die WHO Generalsekretärin Chan aufgefordert ihrem (seit 2010) bestehenden Auftrag, für eine effektive Antwort auf die globale Virushepatitis-Epidemie zu mobilisieren, nachzukommen. Mehr dazu lesen Sie unter hepcoalition.org. Zur Unterstützung der Kampagne wurden Plakate (PDF-Datei) und Postkarten (PDF-Datei) entworfen.