2013-07-04: Regierungspräsidentin übergibt Zuwendungsbescheid

Regierungspräsidentin übergibt ZuwendungsbescheidLandesvorsitzender Arne Kayser und Landesgeschäftsführer Patrik Maas von der Aidshilfe NRW nehmen am heutigen Donnerstag in der Kölner Bezirksregierung den Förderbescheid für die zielgruppenspezifische Aidsprävention für 2013 von Regierungspräsidentin Gisela Walsken entgegen. "Seit Beginn der Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 1996 konnte die Aidshilfe NRW mit den zugewiesenen Geldern insgesamt 921 Projekte im ganzen Land umsetzen", sagte Arne Kayser. "Die zielgruppenspezifische Aidsprävention kommt an, das hat sich in der Praxis immer wieder gezeigt. Mit unseren Projekten wollen wir die Menschen zum Denken anregen, umfassend informieren und Schutz ermöglichen."

Patrik Maas stellte den großen CSD-Auftritt von Herzenslust am kommenden Wochenende vor. Unter dem Motto "CRUISING SAILORS - Junge komm bald wieder!" treten am Sonntag über 130 Ehren- und Hauptamtliche als Matrosen in der Parade auf. Mit 10.000 Info-Broschrren in Form eines Pinup-Kalenders, die sie neben anderen fantasievollen Give-Aways an die zahlreichen Paradenbesucher und Gäste weiterreichen, informieren die Seemänner über den HIV-Test, STI-Checks und weisen auf die zahlreichen Herzenslustgruppen in ganz NRW hin. Aber nicht nur spektakuläre Auftritte wie dieser werden von den zugewiesenen Mitteln finanziert. Die meisten fließen in regionale Projekte wie das „Herzenslust Community Building“ in Bochum und Bonn. Die schwule Szene ist im Umbruch, da soziale Netzwerke wie die Gay-Kontaktportale oder Facebook immer mehr Teil der schwulen Community werden. Die Herausforderung besteht nun, diese Angebote in die Präventionsarbeit vor Ort zu integrieren. In Westfalen wird unter anderem der „XXelle“-Standort Münster finanziert. Die Mitarbeiterin der Aidshilfe organisiert gemeinsam mit ihren westfälischen Kolleginnen „Ariadne“-Vernetzungstreffen für Frauen mit HIV in Westfalen. Diese zweimal im Jahr stattfindenden Ariadne-Treffen schließen eine empfindliche Lücke in der Kommunikation und Vernetzung der positiven Frauen in den Regionen und werden auch von Migrantinnen immer wieder gerne besucht.

Über die Hälfte der Projekte arbeiten im Bereich der schwulen Männer, etwas über ein Fünftel im Bereich Frauen mit HIV und knapp 12 Prozent für andere Menschen in besonderen HIV-relevanten Lebenslagen.

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