Fundraising - Notwendigkeit der Eigenmittelakquise
Persönliches und ideelles Engagement bilden von Beginn an ein grundlegendes Element der Aidshilfearbeit und der Arbeit unserer Mitgliedsorganisationen. Nur durch die vielfältigen Aktivitäten in der Selbsthilfe und in der ehrenamtlichen Arbeit war es möglich, ein Netz der Unterstützung und Solidarität, das große Engagement in der Prävention und die konkreten Hilfen für Menschen mit HIV und AIDS aufzubauen und zu entwickeln. Hier werden täglich erhebliche Eigenleistungen erbracht, ohne die die gesamte Struktur zusammenbrechen würde. Darüber hinaus besteht immer mehr die Notwendigkeit, auch zusätzlich finanzielle Eigenmittel einzuwerben, um die wichtigsten Aufgaben durchführen zu können.
Durch Fördermitgliedschaften, Spenden, Sachspenden und Sponsoringprojekte kann unsere Arbeit ganz konkret unterstützt werden:
- die Unterstützung von HIV-infizierten und an Aids erkrankten Menschen, zuhause, in der Pflegewohnung, im Krankenhaus und im Hospiz,
- die Beratung und Begleitung von Menschen in psychischen und sozialen Notsituationen,
- die Umsetzung phantasievoller, zielgruppenspezifischer Präventionsmaßnahmen, insbesondere mit schwulen Männern, i.v. Drogen gebrauchenden Menschen und Frauen in besonderen Lebenssituationen,
- die Förderung der Selbsthilfe und ihrer Strukturen
sind in großem Umfang nur durch den Einsatz von Spenden möglich, die unsere Mitgliedsorganisationen oder wir als Landesverband direkt einwerben. Der notwendige Arbeitsaufwand für diesen Bereich ist Jahr für Jahr immer größer geworden und ein wesentlicher Aspekt für unsere Arbeit.
Aidsarbeit kann in Nordrhein-Westfalen dauerhaft nur dann erfolgreich sein, wenn sie als Gemeinschaftsaufgabe aller gesellschaftlichen Akteure verstanden und akzeptiert wird. Aids geht uns alle an - ist in dieser Hinsicht der handlungsleitende Ansatz und eine (Selbst-) Verpflichtung zur finanziellen (An-)Teilnahme. Die HIV- und Aidsstatistiken der letzten Jahre zeigen, wie erfolgreich dieser Ansatz der Gesundheitsförderung in Nordrhein-Westfalen umgesetzt wurde. Jetzt gilt es, auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen, den Erfolg abzusichern. Dazu benötigen wir vielfältige finanzielle Unterstützung und Ihr Engagement.
Bitte sprechen Sie uns an: In unserer Landesgeschäftsstelle stehen Ihnen Markus Schmidt (Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising - Fon: 0221-925996-12) und Dr. Guido Schlimbach (Pressesprecher/Fundraising - Fon: 0221-92599617) gerne zur Verfügung.