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  • Programm des Verbandstags 2017 der Aidshilfe NRW

    Nachstehend finden Sie eine kurze Übersicht des zweitätigen Programms des Verbandstags der Aidshilfe NRW.

    Freitag, 31. März 2017

    16.00 Uhr: Eröffnung des Verbandstags
    Arne Kayser, Landesvorsitzender der Aidshilfe NRW

    16.15 Uhr: Systemrelevantes Selbstbewusstsein.
    Das öffentliche Bild des sozialen Engagements in anti-sozialen Zeiten

    Ein Vortrag von Frank Überall, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands

    17.15 Uhr: Forum 1: Wir können mehr!
    Notwendigkeiten und Grenzen der Weiterentwicklung des Verbands in der Innen- und Außensicht

    Bis in Deutschland niemand mehr an Aids erkrankt, ist es noch ein weiter Weg. Aidshilfe wird gebraucht, wo die gesellschafts- und gesundheitspolitische Situation nicht gut ist. Wo liegen unsere Stärken und wo sind wir nicht gut aufgestellt? Wie sieht man uns von außen und warum divergiert diese Außensicht so oft von dem, wie wir uns selbst wahrnehmen?

    Mitwirkende:
    Manuela Brandt (AIDS-Hilfe Westmünsterland), Tobias Grewe (Serviceplan Köln), Willehad Rensmann (aidshilfe dortmund), Michael Schuhmacher (Aidshilfe Köln),Prof. Dr. Michael Stricker (Fachhochschule Bielefeld), Peter Struck (Aidshilfe NRW)

    Moderation:
    Dr. Guido Schlimbach (Aidshilfe NRW)


    17.15 Uhr: Forum 2: Partizipation und Empowerment
    Chancen und Grenzen von Teilhabe der Zielgruppen im Verband

    Partizipation wird zurzeit an vielen Stellen großgeschrieben. Wir diskutieren, wie Partizipation ermöglicht werden kann und warum sie für unsere Arbeit wichtig ist. Auch Grenzen gibt es auszuloten. Welche finanziellen und personellen Ressourcen sind erforderlich und welche Rolle spielen die unterschiedlichen Zielgruppen?

    Mitwirkende:
    Katharina Benner (Paritätischer NRW), Martina Block (Kath. Hochschule für Sozialwesen Berlin), Fuad Bruhn (POSITHIV HANDELN), Dr. Axel Hentschel (JES NRW), Johanna Verhoven (Aidshilfe NRW), N.N. (anyway Köln)

    Moderation:
    Beate Jagla (AG AIDS-Prävention NRW)

    19.00 Uhr: Abendessen

    20.00 Uhr: „Sorgen? Mache ich mir morgen!"
    In ihrem aktuellen Programm macht Sia Korthaus eine Zeitreise durch die Epochen. Begleitet wird sie dabei von dem kleinen außerirdischen Chauffeur, der die Zeitmaschine steuert. Er hat den überbordenden Charme eines Berliner Taxifahrers und lässt keine Gelegenheit aus, seine Meinung zu diesem außergewöhnlichen „Zeitseeing" zu äußern.

    Im Anschluss laden wir ganz herzlich zum Get-together ein.

    Samstag, 1. April 2017

    10.00 Uhr: Liebeserklärung (an NRW)
    Ella Anschein, Poetry Slammerin

    10.30 Uhr: Forum Herzenslust Teil I
    HIV-Test und STI-Checks 2017: Unsere Haltung zu neuen Herausforderungen
    Der HIV-Test und regelmäßige STI-Checks spielen in der Vor-Ort-Arbeit der Herzenslust-Gruppen und in der Präventionsberatung eine bedeutsame Rolle. Der HIV-Heimtest kann jetzt schon über das Internet bezogen werden und steht bald auch in Deutschland vor seiner Zulassung. Wir sprechen darüber, welche Qualitätsstandards im Bereich Beratung und Test weiterhin benötigt werden und von welchen „heiligen Kühen" in der HIV-Prävention wir uns trennen können, sollen oder sogar müssen.

    Mitwirkende:
    horsten Driller (AIDS-Hilfe Paderborn), Marc Grenz (Hein & Fiete Hamburg), Marco Grober (Aidshilfe Düsseldorf), Ulrich Keller (Aidshilfe NRW), Christopher Knoll (Münchner AIDS-Hilfe), Michael Tappe (Deutsche AIDS-Hilfe), Tim Wegner (pudelwohl dortmund)

    Moderation:
    Oliver Schubert (Aidshilfe NRW)

    10.30 Uhr: Forum XXelle Teil I
    HIV und Schwangerschaft — kompakt
    Als Frau mit HIV Mutter werden und gesunde Kinder auf die Welt bringen zu können, ist schon seit Jahren kein Tabu mehr. Hier kommen nun aktuelle Fragen zur Sprache zu Wechselwirkungen von ART und Kontrazeptiva, PrEP für Paare, die Eltern werden möchten, oder Schutz durch Therapie. Auch die seit 2015 vermehrt auftretenden Spätdiagnosen, nicht nur bei geflüchteten Frauen, werden in den Blick genommen.

    Mitwirkende:
    Dr. Annette Haberl (HIV Center am Universitätsklinium Frankfurt), Johanna Verhoven (Aidshilfe NRW)

    Moderation:
    Petra Hielscher (Aidshilfe NRW)

    10.30 Uhr: Forum Safer Use Teil I
    Safer Use 2.0: Neue Herausforderungen, neue Botschaften?
    Die DRUCK-Studie (Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland), die seit 2016 vorliegt, hat nicht nur beeindruckendes Datenmaterial, sondern auch viele erschreckende Ergebnisse zur Situation Drogen gebrauchender Menschen zutage gebracht. Hinsichtlich des Wissens über Safer-Use-Techniken, aber auch der Verfügbarkeit entsprechender Präventionsmaterialien oder über noch unzureichend genutzte Anlaufstellen für Aufklärung, Beratung und Behandlung. Was bedeuten die Ergebnisse der DRUCK-Studie für die Aidshilfearbeit in NRW und welche konkrete Handlungsempfehlungen lassen sich daraus ableiten?

    Mitwirkende:
    Dr. Sandra Dybowski (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW), Beate Jagla (AG AIDS-Prävention NRW), Arne Kayser (Aidshilfe
    NRW), Susanne Kottsieper (JES NRW), Mark Krznaric (Suchthilfe Aachen), Dirk Schäffer (Deutsche AIDS-Hilfe), Dr. Heike Schütt (JVA Düsseldorf), Dr. Wilhelm Siepe (Dachverband substituierender Ärzte Deutschlands)

    Moderation:
    Dr. Axel Hentschel (JES NRW)

    10.30 Uhr: Forum Partizipation Teil II
    Landesweite Vernetzung der Selbsthilfe von Menschen mit HIV/Aids: Stärkung, Qualifizierung und Beteiligung im Verband
    2015 beschloss die Mitgliederversammlung der Aidshilfe NRW, ein Konzept zur Einbeziehung von Ehrenamtlichen bei POSITHIV HANDELN zu erstellen und zu klären, ob und in welchem Umfang die Partizipation von Menschen mit HIV und Aids in den Mitgliedsorganisationen und ihren Einrichtungen gewollt ist.

    Mitwirkende:
    Martina Block (Kath. Hochschule für Sozial-wesen Berlin), Maik Schütz (Aidshilfe NRW), Bernd Vielhaber (Medizinjournalist), Fuad Bruhn (POSITHIV HANDELN)Moderation: Dirk Meyer (Patientenbeauftragter des Landes NRW)

    12.00 bis 12.30 Uhr: Kaffeepause

    12.30 Uhr: Forum Herzenslust Teil II
    HIV-Test und STI-Checks 2017: Unsere Haltung zu neuen Herausforderungen Teil II
    In unserer zielgruppenspezifischen Prävention nehmen neben HIV auch andere STI großen Raum ein. Welche Rolle können z.B. neue Onlineangebote spielen, wenn die Notwendigkeit anlassbezogener Untersuchungen oder regelmäßiger STI-Checks, die möglichst kostenfrei zugänglich sein sollten, in die Community kommuniziert werden sollen? STIs sind trotz erfolgreicher Kommunikationskampagnen und Beratungsangebote nach wie vor ein Tabu in der Szene. Die Partnerbenachrichtigung, egal ob in Beziehungen oder nach Sexdates, fällt aus verschiedenen Gründen vielen schwer. Doch gerade hier könnte erfolgreiche Prävention ansetzen und Veränderungen im Infektionsgeschehen und innerhalb von Infektionsketten ermöglichen.

    12.30 Uhr: Forum XXelle Teil II
    HIV und Schwangerschaft — kompakt
    Haben Frauen mit HIV in Deutschland die Wahl zwischen vaginaler Geburt und Kaiserschnitt? Wie können Berater*innen Frauen bei der Wahl der Geburtsform unterstützen? Wie ist der aktuelle Forschungsstand zur PEP für die Neugeborenen? Und schließen sich HIV und Stillen immer noch aus? Dieses Thema wird besonders oft von afrikanischen Frauen angesprochen. Ferner wird das deutsche HIV-Schwangerschaftsregister vorgestellt. Wie kann die Aidshilfe NRW und ihre Mitgliedsorganisationen dieses Forschungsinstrument unterstützen?

    12.30 Uhr: Forum Safer Use Teil II
    Safer Use 2.0: Neue Herausforderungen, neue Botschaften?
    Wie erreichen wir die Zielgruppe? Brauchen wir neue Safer-Use-Botschaften? Brauchen wir neue Präventionsmaterialien? In Open-Minded-Runden wird mit den am Vormittag erörterten Inhalten gearbeitet und anhand von Leitfragen Handlungsempfehlungen für die verschiedenen relevanten Akteure entwickelt.

    12.30 Uhr: Forum Partizipation Teil II
    Afrikaner*innen in Aidshilfen: Teilhabe ohne Beschäftigung. Geht das?
    Kann die Teilhabe in der Prävention von und mit Migrant*innen aus Subsahara-Afrika (MiSSA) gelingen, wenn die Zielgruppe nur als Klientel oder ggf. als Ehrenamtliche gesehen werden? Welche Anforderungen müssen erfüllt werden und welche Lösungsansätze stehen bereit, um Partizipation zu ermöglichen?

    Mitwirkende:
    Stephan Gellrich (Aidshilfe NRW), Rufin Kenfack (Aidshilfe Düsseldorf), Pierre Mayamba (AIDS-Hilfe Essen), Peter von der Forst (AIDS-Hilfe Düsseldorf), N.N., (Afrikaner*innen Netzwerk Dortmund)

    Moderation:
    N.N.

    14.00 bis 15.00 Uhr: Mittagspause mit Imbiss

    15.00 Uhr: Schlussplenum des Verbandstags
    Präsentation der Ergebnisse aus den vier Fachforen

    „Wir können mehr!"
    Die Prävention der Zukunft und die Rolle der Aidshilfe. Ein Vortrag von Prof. Dr. Elisabeth Pott (Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung)

    Schlusswort von Arne Kayser (Aidshilfe NRW)