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Prävention statt Repression

Anlässlich der Kuratoriumssitzung am 27. März 2014 in Düsseldorf nahm der Landesvorstand Elke Slawski-Haun als neues Mitglied in das Kuratorium auf. Die studierte Psychologin war von 1987 bis 1993 im Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen für das Aids-Referat zuständig.

Zwischen 1987 und 1993 wurden wichtige gesundheitspolitische Weichenstellungen für die Aidsprävention und den Abbau von Diskriminierungen vorgenommen. "Prävention statt Repression" lautet hier das Stichwort. Hervorzuheben sind der Aufbau der Beratungs- und Präventionsstrukturen in NRW, die Förderung der Aidshilfen und die Einrichtung der Landeskommission AIDS.

Von 2009 bis 2013 übernahm Elke Slawski-Haun erneut die Zuständigkeit für den Aidsbereich. In dieser Zeit wurde unter ihrer Leitung mit den relevanten Akteuren ein Landeskonzept zur Weiterentwicklung der HIV/Aidsprävention in NRW mit dem Schwerpunkt "Neuinfektionen minimieren" erarbeitet und auf den Weg gebracht, das auch die Zukunft prägen wird. Zuletzt hat sie als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW intensiv die Vernetzung der Akteure der HIV/Aidsprävention – von Land, Kommunen und freien Trägern – unterstützt und damit der Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen zu einer neuen Qualität mitverholfen. Zu ihrem Einstand sagte Elke Slawski-Haun, Aidsprävention und der Abbau von Vorurteilen und Ängsten bräuchten einen langen Atem. "Deshalb setze ich mich auch nach meinem Ausscheiden aus dem Berufsleben weiterhin für Menschen mit HIV und Aids ein."