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2017-05-17: Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie

IDAHOT | Bild: DAH/Johannes BergerZahlreiche LSBTI*-Organisationen haben heute Morgen vor dem Reichstag einen großen Regenbogen schweben lassen. Sie demonstrierten damit anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie gegen die neuen Gefahren von rechts, für rechtliche Gleichstellung und eine offene, respektvolle Gesellschaft. Am Morgen haben die Organisationen unter der Überschrift "Die Vielfalt ist ein sicherer Ort für alle" einen "Aufruf zum Schutz von Recht und Freiheit" veröffentlicht.

Der Aufruf ist unter vielfalt-fuer-alle.org abrufbar und kann dort unterzeichnet werden.

Am Morgen hatte zudem der Rechtsausschuss des Bundestages zum 27. Mal das Thema "Ehe für alle" vertagt, im Bundestag wird heute Nachmittag trotzdem darüber diskutiert. Am Internationalen Tage gegen Homo- und Transphobie wird LSBTI* dann erneut erklärt werden, dass sie nicht die gleichen Rechte erhalten wie andere Menschen.

Holger Wicht, Sprecher der Deutschen AIDS-Hilfe erklärte in einer kurzen Rede vor dem Reichstag: "Gleiche Rechte sind unverzichtbar. Es ist eine Schande, dass eine politische Minderheit in Deutschland weiter Minderheitenrechte blockiert. Wir sagen aber auch: Gleiche Rechte sind nicht das Ziel, sondern der erste Schritt. Das Ziel ist, dass alle Menschen in Frieden leben können wie sie sind und möchten. Das Ziel sind Selbstverständlichkeit und Respekt. Dafür stehen wir hier unter diesem Regenbogen. Er soll heute dem ganzen Land sagen: Unsere Rechte  und unsere Würde sind nicht verhandelbar. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass dieser Anspruch Wirklichkeit wird und bleibt!"

aidshilfe.de