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2014-07-18: Zahlreiche AIDS-Aktivistinnen und Aktivisten mit an Bord des mutmaßlich über der Ukraine abgeschossen Flugzeugs

RememberIn derzeit noch unbestätigten Meldungen befanden sich an Bord der mutmaßlich abgeschossenen Maschine unter den 298 Menschen auch über 100 Wissenschaftler und AIDS-Aktivisten. Sie befanden sich auf dem Weg zur Welt-AIDS-Konferenz, die am Sonntag in Melbourne beginnt. Neben zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus den Niederlanden, unter anderem soll sich der ehemalige Präsident der Internationalen AIDS-Gesellschaft, Joep Lange, an Bord befunden haben, sollen ebenfalls vier Deutsche gewesen sein. Die Delegation unseres Bundesverbands der Deutschen AIDS-Hilfe ist bereits in Melbourne eingetroffen. Über die Identität der deutschen Insassen liegen uns zurzeit noch keine Informationen vor.

Die internationale AIDS-Community hat durch dieses unglaubliche und tragische Ereignis zahlreiche Mitstreiterinnen und Mitstreiter verloren. Die Aidshilfe NRW ist tief bestürzt von dieser Tragödie. In Gedanken sind wir bei den Angehörigen, Freunden und Kollegen der Opfer.

Die Internationale AIDS-Society (IAS) bereit mit einer Mitteilung auf ihrer Homepage reagiert: „In dieser unglaublich traurigen und heiklen Situation steht die IAS zusammen mit unserer internationalen Familie und spricht den geliebten Menschen der in dieser Tragödie Verstorbenen ihr Beileid aus.“

Auch die Deutsche AIDS-Hilfe möchte angesichts dieser Tragödie ihre tiefe Bestürzung und Trauer zum Ausdruck bringen und spricht allen Hinterbliebenen ihr Mitgefühl aus.

Im offiziell noch geschlossenen Konferenzzentrum haben sich nun zahlreiche Journalisten versammelt. Neben der Frage nach den Namen der Opfer wird immer wieder die Frage gestellt, wie der Flugzeugabschuss die Konferenz beeinflussen wird.Ein Statement der Organisatoren von der IAS zu diesem Thema liegt noch nicht vor.

Aktuelle Informationen seitens der IAS finden Sie unter www.iasociety.org und unter aids2014.org.