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2014-06-12: Aidshilfe NRW berät Bundesregierung

Aidshilfe NRW berät BundesregierungDie Bundesregierung hat sich darauf verständigt, die Ausübung legaler Formen der Sexarbeit besser zu regeln und ein Bündel von Maßnahmen vorzulegen, um Menschenhandel und Zwangsprostitution besser zu bekämpfen. Zugleich ist es ein zentrales gleichstellungspolitisches Anliegen der Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, die Rechtsgrundlagen zum Schutz von Frauen und Männer in der Sexarbeit entscheidend zu verbessern.

Besonders wichtig ist die wirksame gesetzliche Regelung der Sexarbeit. Um auf die Arbeitsbedingungen von Menschen in der Sexarbeit Einfluss nehmen zu können, müssen Prostitutionsstätten und andere Bereiche des Sexgewerbes einer rechtsstaatlichen Kontrolle unterworfen werden. Gleichzeitig geht es darum, Menschenhandel vorzubeugen und besorgniserregende Auswüchse des Prostitutionsgewerbes zu bekämpfen. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wird im Ministerium aktuell vorbereitet.

Aus diesem Grund möchte die Ministerin frühzeitig die unterschiedlichen fachlichen Sichtweisen, Meinungen und Interessen aller maßgeblichen Akteurinnen und Akteure einbeziehen. Aus diesem Grund hat Ministerin Schwesig den Sprecher unserer Landesarbeitsgemeinschaft Männliche Prostitution NRW, Markus Willeke aus Essen, gebeten, eine Stellungnahme zu verfassen und an einer Anhörung teilzunehmen, um den Reglungsbedarf und die Zielsetzung für ein Gesetz herauszuarbeiten.

Mithilfe der Expertise der Aidshilfe NRW soll ein Gesetz erarbeitet werden, das Menschen in der Sexarbeit schützt und sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte stärkt. Die Anhörung findet heute in Berlin statt.