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Ehrenamtliches Engagement: merk|würdig!

Zahlreiche  Mitgliedsorganisationen der Aidshilfe NRW arbeiten ausschließlich oder überwiegend ehrenamtlich. Das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist aber auch in den größeren Aidshilfen mit mehreren Angestellten einen unverzichtbarer Teil der Arbeit. Allein in den 31 Aidshilfen, die durch das Land NRW und die jeweiligen Kommunen anteilig gefördert werden, arbeiten neben den über 200 Angestellten über 1.600  ehrenamtlich Engagierte, die sich im Jahresdurchschnitt etwa 100.000 Stunden für unsere Arbeit eingesetzt haben.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind als Vorstände tätig, setzen kreative Präventionsaktionen um, sie bieten Information und Beratung, sie informieren Interessierte an Infoständen und sie begleiten Menschen mit HIV. Sie ermöglichen Gespräche mit Menschen, die Unterstützung suchen, auf gleicher Augenhöhe - jenseits des klassischen Machtverhältnisses von "Beratern" und "Klienten". Gleichzeitig sind sie Beispiel, wie ein vorurteilsfreier Umgang mit HIV/Aids gelebt werden kann, und wirken so auch in die Gesellschaft.

Ehrenamt ist aber auch die Entwicklung neuer Ideen in der Prävention, die Durchsetzung der Interessen unserer Zielgruppen, die Leitung der Aidshilfe-Vereine, das Streiten für die Unterstützung durch die Politik, der Einsatz für Akzeptanz und Solidarität aber auch das Einbringen von beruflich erworbenem Know-how in die Aidshilfearbeit.

Wo auch immer ehrenamtlich Engegierte ihre freie Zeit einsetzen, haben sie sich dagegen entschieden, alles so hinzunehmen, wie es ist. Sie sind aktiv, sie beteiligen sich, und sie gestalten mit, wie wir alle in Zukunft mit HIV, Aids und anderen sexuell übertragbaren Infektionen umgehen werden. Sie sind ein unverzichtbarer Teil der Aidshilfe!

Mit dem Ehrenamtspreis "merk|würdig" zeichnet die Aidshilfe NRW Menschen aus, die durch ihr ehrenamtliches Engagement besonders hervortreten und die Aidshilfearbeit in Nordrhein-Westfalen stark beeinflusst und geprägt haben.